|
|
|
Vertragsnaturschutz
In der Eifel startete 1985 ein Pilot-
projekt: 40 Landwirte verpflichteten
sich, Wiesen, Weiden, Magerrasen und
Heiden nach Naturschutzkriterien zu
bewirtschaften. Dafür erhielten sie eine
angemessene Entschädigung.
Heute ist der so genannte „Vertragsnaturschutz“ auf mehr als 25.000 Hektar in Nordrhein-Westfalen gängige Praxis. Das Konzept ist erfolgreich: Auf den Vertragsnaturschutz-Flächen überleben besonders viele vom Aussterben bedrohte Pflanzen. Auch die Artenvielfalt hat deutlich zugenommen.

Der Vertragsnaturschutz in NRW ist weiterhin auf einem guten Weg und wird auch in Zukunft eine der maßgeblichen Säulen des Naturschutzes bleiben, um die heimische Artenvielfalt zu erhalten und zu entwickeln.
|
|

(Für eine größere Ansicht einfach auf die Tafel oben klicken)
Ein Erfolgsbeispiel aus der Eifel: In den 1970er Jahren blühten 67 Orchideen „Hängender Mensch“ auf dem Hühlesberg bei Bad Münstereifel. Heute sind es 2.500 – und es werden immer mehr.
Derzeit haben sich rund 400 Eifeler Landwirte vertraglich zum Naturschutz verpflichtet – gepflegt werden so im nordrhein-westfälischen Teil der Eifel rund 2.200 Hektar.
|
|