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Kulturlandschaft in der Eifel
Der Naturpark Hohes Venn – Eifel zählt zu den rauesten Kulturlandschaften Nordrhein-Westfalens. Bis auf rund 700 Höhenmeter ziehen sich die weitläufigen Hochflächen südlich von Aachen und westlich der Rheinebene.
Mit überdurchschnittlichen Niederschlägen von teilweise über 1.500 mm pro Jahr gehört die Region zu den niederschlagsreichsten des Landes. Auf den Höhenrücken des Rheinischen Schiefergebirges hat sich eine Kulturlandschaft entwickelt, die dank der dünnen Besiedlung der Eifel auch für seltene Tier- und Pflanzenarten wichtiges Rückzugsgebiet ist. So hat die Wildkatze hier eines ihrer letzten Refugien; auch Birkhühner, Luchs und Biber bietet die Eifel Lebensraum.
Geprägt wird die Eífel seit alters her durch die Landwirtschaft. Erst in den Wirtschaftswunderjahren des vergangenen Jahrhunderts siedelte sich auch verstärkt Gewerbe und Industrie in der Region an.

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Doch bis heute bestimmt die landwirtschaftliche Bewirtschaftung das Eifeler Landschaftsbild.
Zu den kulturlandschaftlichen
Besonderheiten zählen:
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das Hohe Venn, eines
der bedeutendsten Hochmoore |
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die zahlreichen Talsperren –
15 in der gesamten Eifel |
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weitläufige Wälder, Wiesen und Weiden |
Traditionell gepflegt werden die Eifeler Hecken. Sie geben bei den oftmals starken Westwinden Tieren und Pflanzen Schutz und vermindern den Verlust der kostbaren Bodenkrume auf den Ackerflächen. Heute wird diesen Hecken wieder verstärkt Aufmerksamkeit geschenkt, da sie einerseits ein typisches Merkmal der Eifeler Kulturlandschaft sind und außerdem seltenen Vögeln Schutz- und Nistplätze bieten.
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